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Die Jagd nach dem Steuercent bringt dem Staat nicht mehr Geld

Die Jagd nach dem Steuercent bringt dem Staat nicht mehr Geld

Über Registrierkassen und Bürokratieflut

Die Jagd nach jedem Steuercent über Registrierkassen und Bürokratieflut. Eine pointierte Bestandsaufnahme der Entwicklungen im Steuerrecht sowie volkswirtschaftlicher Auswirkungen.

„Steuern“ haben in Österreich leider oft den falschen „Lenkungs“effekt, was damit zu tun haben könnte, daß der Begriff vom Althochdeutschen „Stiura“ wie uns Ronald Barazon, Chefredakteur, Buchautor und Moderator der ORF-Sendung „Zur Sache“ in seinem Vortrag bei unserer diesjährigen Klientenveranstaltung der ASTORIA-Wirtschaftsberatung an der IMC-Fachhochschule Krems eröffnete, zu dem wir wieder zahlreiche Klienten und Geschäftsfreunde begrüßen duften.

Nach der angeblich größten Steuerreform aller Zeiten, die zwar eine Tarifsenkung für uns alle brachte, zur Gegenfinanzierung aber auch weitere Vorschriften, Bürokratie und Belastungen vor allem Kleinerer und Mittlerer Unternehmen (KMU) brachte, scheint die lange Jahre der Zweiten Republik vorbildliche Finanz- und Steuerpolitik aus dem Ruder gelaufen zu sein. Wie sollen die aktuellen Entwicklungen interpretiert werden? Stehen alle Steuerzahler unter Generalverdacht? Wofür wünschen sich Behörden ein umfassendes Meldesystem und beseitigen das Bankgeheimnis?

ABER die Illusion „Man müsse nur alle Steuerhinterzieher entlarven und zur Kasse bitten, dann gäbe es kein Budgetdefizit“ ist durch ein physikalischen Prinzip entkräftet: „Ein Fass ohne Boden kann man nicht füllen“. In Erinnerung an Minister Kamitz in den 1950er Jahren vermisst Barazon Begünstigungen für Zukunftsinvestitionen. Diese waren und sind jedoch der Motor der österreichischen Volkswirtschaft.

Im zweiten Teil des Vortrags machte uns Barazon bewusst, wieviel Kapital wir in Österreich haben und daß es uns allen heute durchschnittlich so gut geht wie noch nie zuvor. Wenn überregulierte Banken in der Kreditversorgung der Wirtschaft auslassen, gäbe es schon jetzt z.B. stille Beteiligungs- oder alternative Investitionsmodelle und vieles mehr – natürlich unter Beachtung des Prinzips der breiten Risikostreuung. Hören wir auf, nur zu jammern und nutzen wir bestehende Möglichkeiten – trotz des Versagens der Regierungspolitik. Aufstrebende Volkswirtschaften, die Globalisierung und Digitalisierung eröffnen Potenziale für Betriebe, die mit der Zeit gehen und ihre Chance ergreifen.

Diese Beispiele und Gedanken wirkungsvoll in Szene gesetzt, inspirierten zum lösungsorientierten Umdenken, um diese Hürden zu nehmen. Der Abend klang mit angeregten Diskussionen im Anschluss an den Vortrag bei einem guten Achterl Wein und köstlichem Buffet aus.

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